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Vivipare Pflanze! Ja, das passiert auch

Begonnen von Admin, Mär 25, 2026, 23:00

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Admin

Vivipare Pflanze! Ja, das passiert auch.

Hallo, meine lieben Liebhaber ungewöhnlicher irdischer Natur. Heute haben wir ein botanisches Problem und ich erzähle Ihnen von einer ungewöhnlichen Pflanze, die nicht auf Glück hoffen will und das Schicksal selbst in die Hand nimmt. Na ja, keine Hände, aber natürlich Schüsse, um genau zu sein 😉

Also, meine Damen und Herren, lernen Sie die mexikanische Gurke kennen, die auch als Gemüsebirne oder Chayote (Sechium edule) bekannt ist, eine wunderbare Pflanze aus der Kürbisfamilie, zu der die bekannten Zucchini und Gurken sowie viele andere, weniger bekannte Nutzpflanzen gehören.

Diese Pflanze stammt aus Südmexiko, Guatemala und Honduras. Doch mittlerweile ist die Pflanze auf der ganzen Welt verbreitet und wird überall dort angebaut, wo das Klima es zulässt. Und es braucht ein feuchtes, tropisches Klima.

Chayote ist auf der ganzen Welt unter verschiedenen Namen bekannt und in vielen Ländern Teil der lokalen Küche. Es schmeckt mild und hat eine Konsistenz, die an eine Mischung aus Gurke und Kartoffel erinnert (aufgrund des hohen Stärkegehalts).

Sie essen jedoch nicht nur die Früchte (die reich an Vitamin C sind), sondern auch deren Triebe für Salate oder Eingelegtes, und sie essen auch Wurzelgemüse, das wie Yamswurzeln gebacken wird.

Aber es war nicht das kulinarische Potenzial von Chayote, das mich dazu veranlasste, darauf aufmerksam zu machen. Im Gegensatz zu den meisten Kürbispflanzen ist unser Held nicht reich an Samen. Und das liegt daran, dass er einer für Kürbisse untypischen Vermehrungsstrategie folgt.

Er wartet nicht, bis die Tiere ihn fressen und die Samen dann im Mist keimen. Stattdessen entschied er, dass seine Früchte ein ausgezeichneter feuchter und nahrhafter Nährboden für die Keimung seien.

Ja, man kann viele Früchte pflanzen, aus denen junge Pflanzen sprießen, aber das geschieht erst, nachdem die äußere Hülle zerstört wurde, nachdem die Pflanze gepflückt wurde.

Bei Chayote bewegt sich die äußere Schale von selbst auseinander (auf dem Foto oben sehen Sie die Falte, aus der der Spross hervorgeht) und der Samen keimt auch dann, wenn die Frucht nicht vom Mutterbaum getrennt wird. Dann reifen die Früchte und fallen ab, und die junge Pflanze muss nur noch im feuchten Boden des Tropenwaldes Wurzeln schlagen.

Daher kann man diese Pflanze im wahrsten Sinne des Wortes lebendgebärend nennen.