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Ein Fisch, der ausstirbt, weil er seine lange Nase dorthin steckt, wo sie nicht

Begonnen von Admin, Mär 30, 2026, 14:44

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Admin

Ein Fisch, der ausstirbt, weil er seine lange Nase dorthin steckt, wo sie nicht gebraucht wird.

Heute möchte ich über einen interessanten Fisch sprechen, der schon in meiner Kindheit im Asowschen Schwarzmeerbecken und im Kaspischen Becken häufig vorkam. Es wurde industrieller Fischfang betrieben, und zu besonderen Anlässen war es möglich, wenn auch nicht oft, schwarzen Kaviar dieser Art zu kaufen.

Jetzt ist es auch möglich, aber wenn Sie Verbindungen zu Wilderern haben, da die industrielle Fischerei auf diesen Fisch bereits in den neunziger Jahren verboten wurde und sich der Zustand seiner Population seitdem nicht verbessert hat. Es besteht Hoffnung auf eine Wiederherstellung der Bestände in Fischfabriken und in der Aquakultur privater Fischfarmen, aber eines gibt es, dazu später mehr.

Unsere heutige Heldin ist also der Stör (Acipenser stellatus). Ich denke, viele von euch haben sie bereits an ihrer langen Nase erkannt. Dieser Fisch hat außergewöhnliche Geschmacks- und Nährwerte, und sein Kaviar ist zweifellos eine Delikatesse, auch wenn er nicht mit Beluga vergleichbar ist.

Durch die unkontrollierte Wilderei in den 1990er-Jahren sowie durch die Zerstörung von Laichplätzen durch Wasserbauwerke hat der Bestand jedoch mittlerweile den Status ,,kritisch" erlangt. Der nächste Status ist ,,ausgestorbene Arten".

Es gäbe Hoffnung für Fischfabriken, aber Fisch hat eine Reihe von Besonderheiten. Erstens erfolgt die Massenreife bei Weibchen nach dem elf Lebensjahr. Zum Vergleich: Beim Stör tritt es im Alter von acht Jahren auf. Zweitens sind sibirische Störrassen kälteresistenter und robuster. Das heißt, die Störaufzucht ist nicht so riskant und nimmt weniger Zeit in Anspruch.

Drittens mögen Fischzüchter Störe wegen ihrer langen Nase nicht. In der Aquakultur werden Störe in Käfigen aus großmaschigen Netzen gezüchtet. Sternstöre bleiben oft mit der Nase in Netzen stecken und sterben. Niemand möchte zehn Jahre lang Fische züchten und dabei das Risiko eingehen, dass sie im eigenen Aquarium sterben. Daher liegt der Schwerpunkt auf dem Stör, einem kleineren Sterlet, der im Alter von fünf Jahren reift, und auf dem Beluga, der zwar im Alter von 18 Jahren reift, aber deutlich mehr Kaviar produziert, und zwar den teuersten.

Hoffen wir jedoch, dass die Reproduktion dieser großnasigen Schönheit zumindest auf staatlicher Ebene nicht vor Fischfabriken Halt macht und dass die Umweltmaßnahmen wirksam genug sind, damit unsere Kinder und Enkelkinder diese erstaunlichen Fische in unseren Meeren und Flüssen treffen können.