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Science-Fiction-Autoren haben nichts Außerirdisches erfunden. In der Realität

Begonnen von Admin, Apr 06, 2026, 15:36

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Admin

Science-Fiction-Autoren haben nichts Außerirdisches erfunden. In der Realität existiert ein Tier mit zwei Kieferpaaren, und das wissen Sie.

Hallo Liebhaber der außerirdischen Fauna. Irgendwie ist es sogar unfair, dass mein Kanal bereits über ein Jahr alt ist und es noch nie eine einzige Veröffentlichung über eine Kreatur gab, die von allen Planeten einem Außerirdischen und sogar einer bestimmten außerirdischen Form am ähnlichsten ist – den Außerirdischen.

Es wird angenommen, dass das Alien vom Schweizer Künstler Hans Rudolf Giger erfunden wurde. Das stimmt größtenteils. Aber er hat das Design der Kopfanatomie nicht entworfen, da das von ihm vorgeschlagene Kopfdesign zu erotisch war. Daher wurde der Kopf vom italienischen Meister Carlo Rambaldo entworfen, der auch für die Filme ,,Alien", ,,Dune" und ,,King Kong" bekannt ist.

Er war es, der auf die Idee zweier Kieferpaare kam: Außen- und Rachenkiefer. Wenn Sie jedoch tiefer eintauchen, ist dies (wie die meisten Fiktionen von Science-Fiction-Autoren) keine Erfindung reiner Fantasie, sondern lediglich eine Interpretation der Anatomie von Muränen.

Das Röntgenbild unten zeigt beide Kieferpaare der Muräne. Im Ruhezustand befindet sich das Rachenpaar ziemlich weit hinter dem Kopf, aber zum Zeitpunkt der Jagd ,,schießen" spezielle Muskeln auf ein zusätzliches Kieferpaar.

Warum hat die Muräne eine so raffinierte evolutionäre Anpassung? Denn wenn man sich seine Zähne ansieht, wird deutlich, dass nicht jeder Fisch mit einem solchen Arsenal an Mordwaffen prahlen kann.

Die Sache ist, dass diese Kiefer es der Muräne ermöglichen, ihre Überlebensstrategie umzusetzen. Die Muräne schwimmt eher schlecht, hat keinen starken schuppigen Panzer und lebt normalerweise am Meeresgrund und versteckt sich in den Hohlräumen und Höhlen von Korallenriffen.

Gleichzeitig wählt sie die engsten Höhlen aus, in denen sie auf vorbeiziehende Beute lauert. In diesem Fall sind weite Würfe nicht möglich, da das Loch selbst die Beschleunigung behindert.

Außerdem kann man sich auf engstem Raum nicht wirklich umdrehen und den Mund nicht weit öffnen. Deshalb wartet der Fisch im Loch, ohne sich draußen zu zeigen. Irgendein armer Kerl wird bestimmt hineinkriechen oder schwimmen, um in den ,,komfortablen Apartments" mit Blick auf das Riff zu wohnen.

Hier schießt die Muräne ihre Rachenkiefer hervor und gräbt sich zur Sicherheit mit beiden Kieferpaaren hinein. Gleichzeitig ziehen die Muskeln des Innenkiefers die Beute sofort tief in den Rachenraum in Richtung Speiseröhre. Bezahlbarer Wohnraum mit schöner Aussicht ist immer eine Falle (lesen Sie einfach die Bedingungen einer Hypothek sorgfältig durch). Und im Meer gilt diese Regel genauso.