11 Meter lang und 1500 Zähne: der Traum eines jeden, der über Bord gegangen ist.
Glaubst du, ich bin ironisch? Gar nicht. Wenn ich über Bord fiele und ein riesiger Hai im Wasser wäre, würde ich beten, dass diese Schönheit mir Gesellschaft leisten würde. Zumindest eine Chance zu überleben.
Ja, ja, trotz seiner Größe und seinem furchterregenden Aussehen ist dieser riesige Fisch für den Menschen völlig harmlos, da er sich von Plankton ernährt.
Und wenn Sie kein Büroplankton sind, brauchen Sie sich um nichts zu kümmern, außer um einen Jobwechsel 😉 (Bitte verzeihen Sie allen Büroangestellten diese Neckereien, ich mache natürlich nur Witze).
Allerdings möchte ich an einem Ort, an dem diese Fische vorkommen, trotzdem nicht über Bord fallen, da ihr Lebensraum hauptsächlich in nördlichen Breiten liegt und ich die Kälte nicht so gut ertragen kann 😉
Während Petrosyan ungeschickt sprach, habe ich übrigens völlig vergessen, Ihnen unseren Gast vorzustellen – den Riesenhai (Cetorhinus maximus), den zweitgrößten Fisch auf unserem Planeten.
Dies ist wirklich eine selbstfahrende Filtermaschine! Obwohl die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Hais nur fünf bis sechs Kilometer pro Stunde beträgt (wie ein schneller menschlicher Spaziergang), zeigt er eine unglaubliche Produktivität, indem er bis zu zweieinhalb Millionen Liter Wasser pro Stunde durch seinen Filterapparat leitet! Das ist ein ganzes 50-Meter-Olympia-Schwimmbecken!
Wie andere Giganten des Ozeans, die Wale, besteht seine Nahrung aus kleinen Krebstieren und winzigen Fischen, die in der Wassersäule schwimmen.
Bei dieser Größe und Stärke der Haut hat der Riesenhai keine besonderen natürlichen Feinde. Allerdings gibt es Berichte über Killerwale, die kleine Haie dieser Art angreifen. Diese Schönheiten leben also lange (ungefähr ein halbes Jahrhundert) und nehmen bis zu fünf Tonnen zu!
Der Hauptfeind dieses Fisches ist der Mensch. Bemerkenswert ist, dass von all diesen Fischen nur die Flossen für das Ohr geeignet sind. Ein weiteres Viertel des Gewichts (etwa eine Tonne) entfällt zwar auf die Leber, die wertvolles Fett enthält, das in der Industrie zur Herstellung von Schmiermitteln und Kosmetika verwendet wird. Aufgrund der Raubfischerei hat die Art den Status ,,gefährdet" erhalten und es werden nun Schutzmaßnahmen ergriffen, um sie zu erhalten.