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Titel: Mizgir: die größte Spinne. Südliche Vogelspinne Lycosa singoriensis
Beitrag von: Admin in Mär 31, 2026, 14:57
Mizgir: die größte Spinne. Südliche Vogelspinne (Lycosa singoriensis).

Hallo Liebhaber der Landfauna. Heute haben wir in unserer ,,Best of"-Sektion die größte Spinne unseres Landes – die Mizgir, im Volksmund oder wissenschaftlich – die südliche Vogelspinne (Lycosa singoriensis).

Schauen wir uns diesen ,,Anführer" des Spinnenstamms genauer an.

Trotz ihres Namens kommt die Südrussische Vogelspinne nicht nur im Süden des Landes vor; Auch in den mittleren Breiten kommt sie vor, sofern es dort Steppengebiete gibt.

Mizgir wird bis zu dreieinhalb Zentimeter groß und ist damit der absolute Rekordhalter unter unseren Spinnen. Die größten Exemplare sind, wie üblich, Weibchen. Männchen sind etwas kleiner.

Im Gegensatz zu den Spinnen, die wir gewohnt sind, bildet die Vogelspinne kein Netz. Genauer gesagt spinnt er ein Netz, macht aber kein Netzwerk daraus, sondern jagt seine Opfer lieber aus dem Hinterhalt.

Insekten und andere kleinere Spinnen werden zu seiner Beute. Überhaupt alles, was sich bewegt, was er erreichen kann und mit wem er zurechtkommt 😊

Unser Held lebt in Löchern, die er selbst gräbt. Die Tiefe des Lochs kann das Zehnfache seiner Länge überschreiten und manchmal einen halben Meter erreichen.

Die Spinne säumt den Eingang zum Loch und die Wände mit einem Netz, das für sie als Signalsystem dient und anzeigt, dass jemand in ihrer Reichweite aufgetaucht ist und welche Größe das Objekt hat: ob es sich lohnt, im Loch zu bleiben oder zum Jagen herauszuspringen.

Nachdem das Weibchen die Eier gelegt hat, packt es sie in einen Kokon, den es an sich befestigt und in der Sonne spazieren geht. Wenn sich die Babys darin zu bewegen beginnen, nagt sie daran und wirft es weg, und ihr Nachwuchs wandert auf ihren Rücken.

Die Mutter reitet sie einige Zeit lang auf sich selbst, danach finden die Spinnen geeignete Orte für sich und gehen zum kostenlosen Brot, um ein unabhängiges Leben zu beginnen.