Warum nennt man DAS Engelsflügel? Dies ist eigentlich der Siphon der Kreatur.
Hallo Liebhaber der ungewöhnlichen irdischen Fauna. Heute haben wir eine Episode über ein ungewöhnliches Wesen, das das Sprichwort perfekt charakterisiert: ,,Nicht alles, was glänzt, ist Gold" ,,Nicht alles, was auffällt, ist engelhaft." Und tatsächlich, wenn Sie sich DIESES ansehen, werden Sie sich, gelinde gesagt, höchstwahrscheinlich nicht zuerst an die Engel erinnern.
Heute sieht der Held, wenn er lebt, in seinem natürlichen Lebensraum aus wie zwei aus dem Boden ragende Röhren, in denen man nur schwer etwas erkennen kann, das man als überirdische Schönheit bezeichnen kann.
Tatsächlich handelt es sich hierbei um einen Siphon einer Kreatur, deren wahres Wesen noch entdeckt werden muss. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Treffen Sie also die Muschel, die Romantiker die Flügel eines Engels nennen, und zynische Wissenschaftler, die ihre Seelen ohne Vorstellungskraft verhärtet haben – Cyrtopleura costata, was frei mit ,,rundgerippt" übersetzt werden kann 😉
Mich hat schon immer interessiert, wie manche Wissenschaftler, die neue Arten beschreiben, es schaffen, ihnen die prosaischsten lateinischen Namen zu geben. Aber dann traf ich einen Arachnologen (einen Spezialisten für Spinnen), der mehr als hundert Arten beschrieb, und er erklärte, dass manchmal die Fantasie einfach erschöpft sei und keine Zeit für Romantik sei, insbesondere wenn man dringend einen Artikel zur Veröffentlichung einreichen muss. Im Allgemeinen weist er der Art einen Beinamen zu, der auf dem Namen des Dorfes oder Gebietes basiert, in dessen Nähe er die Art entdeckt hat. Aber ich schweife ab.
Unsere Engelsflügel kommen in weiten Teilen der westlichen Atlantikküste vor und kommen von der Küste Kanadas bis zur Küste Brasiliens vor. Die Art ist im Allgemeinen nicht selten.
Von ihrem Lebensstil her sind sie Filterfresser. In ihrer Freizeit von himmlischen Büroangelegenheiten vergräbt sich die Molluske in der Erde und hinterlässt einen Siphon, der aus zwei Röhren besteht: Das erste saugt Wasser an, das zweite spuckt es aus.
Bemerkenswert ist, dass diese Molluske essbar ist. Und es wäre lustig, wenn KFC es auf seine Speisekarte nähme und frittierte Hähnchenflügel und frittierte Engelsflügel zusammen auf den Markt bringen würde.
In den USA wurden umfangreiche Untersuchungen zum Anbau dieser Mollusken durchgeführt und positive Ergebnisse erzielt. Wissenschaftlern ist es gelungen, die Population dazu zu bringen, den Reproduktionszyklus zu synchronisieren, was es ermöglicht, sie für kommerzielle Zwecke anzubauen. Also, wer weiß, vielleicht sehen wir es bald bei KFC und frittierte Engelsflügel werden zu einem festen Bestandteil unserer sündigen Speisekarte 😉