Health and longevity. Gesundheit und Langlebigkeit

Planet Erde, Universum, Wissenschaft, Natur => Planet Erde, Universum, Wissenschaft, Natur, kognitives, Interessantes und Unterhaltsames => Thema gestartet von: Admin in Mär 27, 2026, 00:11

Titel: Dies ist keine Abstraktion, sondern einer der schönsten Orte auf dem Planeten
Beitrag von: Admin in Mär 27, 2026, 00:11
Dies ist keine Abstraktion, sondern einer der schönsten Orte auf dem Planeten, eine unheimliche Landschaft.

Grüße an Liebhaber der ungewöhnlichen Natur der Erde. Heute ist der Ort in unserer Ausgabe so schön, dass er wie ein handgefertigtes Gemälde eines brillanten Künstlers wirkt, entweder eines Abstraktionisten oder eines Surrealisten.

Diese überirdische Landschaft liegt im sonnigen Brasilien an den Ufern des Atlantischen Ozeans und wurde nicht von der Hand eines Malers, sondern von zwei Flüssen – Parnaiba und Preguisas – geschaffen, die Sand an die Küste des Ozeans transportieren.

Der Sand bildet riesige Dünen, die eine Höhe von bis zu vierzig Metern erreichen. Die Länge der Küste beträgt etwa siebzig Kilometer und die Gesamtfläche dieses Naturwunders übersteigt eineinhalbtausend Quadratkilometer.

Äußerlich sieht dieser Ort wie eine Wüste aus, da sich der Sand ständig bewegt und sich keine Pflanzen darauf ansiedeln. Wenn da nicht ein Umstand wäre. Dieser Ort erhält starke Regenfälle.

Zwischen den Dünen bilden sie bezaubernde Lagunen und Seen. Aber wie? Schließlich musste das Wasser durch den Sand sickern. Sollen. Dies wird jedoch durch ein monolithisches Fundament aus Vulkangestein erschwert.

Dieser Ort ist ein Nationalpark, der 1981 gegründet wurde und Lencois Maranhenses heißt. Und im Jahr 2024 wurde der Park in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Im Park gibt es zwei Oasen mit einer Gesamtfläche von etwa zweitausend Hektar, in denen sich ein einzigartiges Biotop (das ist ein kniffliges Wort für das Ökosystem, das sich in einer bestimmten Landschaft entwickelt hat) gebildet hat – Restinga.

Restinga ist ein tropischer Wald, der aus Laubbäumen und Sträuchern besteht, die für das Wachstum auf kargen Sandböden geeignet sind. Sie beherbergen seltene Arten wie den Schwanzotter, die Oncilla und den Roten Ibis.

In einem Teil des Nationalparks wird Ökotourismus entwickelt, und wer möchte, kann zwischen den atemberaubenden Dünen entspannen und im warmen Wasser der Lagunen baden.